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Mit viel Kampfgeist gegen einen starken Gegner: U13 unterliegt Germania Impekoven

Der Tabellenstand wies dem Gast aus Impekoven die Favoritenrolle, und der wurde das Team auch gerecht: Gut organisiert zog die Germania ihr Spiel auf, die JSG wehrte sich mit Laufbereitschaft und Kampfeswillen, konnte die Partie aber nur phasenweise offen gestalten und musste sich am Ende verdient 0:3 geschlagen geben. Trotzdem bleibt ein positives Fazit: Einsatz und Mannschaftsgeist stimmen, nur bei Laufwegen und Positionsspiel muss noch nachjustiert werden.

Der JSG Torwart zeigte sich wieder als sicherer Rückhalt und blieb bei allen Gegentoren schuldlos
Der JSG Torwart zeigte sich wieder als sicherer Rückhalt und blieb bei allen Gegentoren schuldlos

Nach kurzem Abtasten entwickelte sich rasch ein Grundmuster, dem das Spiel bis zum Ende treu bleiben sollte: Systematischer Spielaufbau und Chancenerzeugung auf Seiten der Germania, während die JSG mit viel Enthusiasmus dagegenhielt und auf Konter setzte. Nicht lange Bestand hatte das 0:0, schon in der Anfangsphase nutzte Impekoven einen losen Ball nach einer Ecke und schob die Kugel am chancenlosen Jan-Luca vorbei ins Tor (0:1, 6. Minute). Danach kam die JSG besser ins Spiel, Friedrich und Frederick in der Innenverteidigung hatten ihre Gegenspieler im Griff, Fran machte links gut die Außenbahn zu, vorne konnten Aziz, Anton und Mohammed erste Vorstöße wagen.

Siegte in jedem der zahllosen Sprintduelle: Aziz war für den Gegner nicht in den Griff zu kriegen
Siegte in jedem der zahllosen Sprintduelle: Der JSG Stürmer war für den Gegner nicht in den Griff zu kriegen

Zur Mitte der Halbzeit wurde die Germania stärker und drängte auf den zweiten Treffer. Zunächst vereitelte Jan-Luca diesen noch mit einer tollen Fußabwehr (15.) vereiteln, dann aber nutzte der Gegner ein kurzzeitiges Chaos in der Abwehr (0:2, 17.). Der Druck wuchs, auch weil die JSG in dieser Phase zu weit vom Gegner stand und dem Ball hinterherlaufen musste. Offensiv konnte sich zunächst nur Aziz zeigen (21., 23., 25.), bei der besten Chance der JSG schob er den Ball nur knapp vorbei (28.). Hinten brannte es teilweise lichterloh: in der 27. Minute wehrte Jan-Luca den ersten Ball reaktionsschnell ab, dann rettete Friedrich auf der Linie, der zweite Nachschuss landete schließlich am Außenpfosten (27.). Die letzte Möglichkeit der Halbzeit hatte die JSG, Antons guter Ball aus dem Gewühl kam jedoch leider zu zentral aufs Tor (30.).

Friedrich leistete in der Abwehr bravourös Schwerstarbeit
Er leistete in der Abwehr bravourös Schwerstarbeit

In der Pause kam Valentin für den abgekämpften Fran, und das Spiel beruhigte ein wenig: Zwar hatte die Germania weiterhin mehr vom Ball, die JSG verteidigte aber routiniert und konnte mehr spielerische Elemente setzen. Mehdi im Mittelfeld kam besser in die Partie und lenkte das Spiel gemeinsam mit Karlsson, Anton setzte immer wieder uneigennützig Aziz in Szene. Mit dessen Tempo kam die Defensive der Gäste nicht zurecht, zählbares wollte trotzdem nicht gelingen – die beste Chance ging knapp über den Kasten (39.). Das Tor fiel dann wieder auf der anderen Seite: ein Germania-Angreifer eroberte den Ball und verwandelte nach schöner Einzelleistung (0:3, 45.).

Entschied nicht nur diesen Zweikampf der Kapitäne für sich: ER zeigte wie gewohnt Passqualität und Zweikampfstärke
Entschied nicht nur diesen Zweikampf der Kapitäne für sich: JSG Kapitän zeigte wie gewohnt Passqualität und Zweikampfstärke

Damit war diese temporeiche Partie endgültig entschieden. Zwar kam Aziz noch einige Male gefährlich vor das Tor der Gäste (50., 51., 58.), und auch Jan-Luca bekam noch eine Gelegenheit sich auszuzeichnen (53.), aber der Rest des Spieles zeichnete sich vor allem durch intensive Mittelfeldduelle aus. Dabei bekam Valentin einen heftigen Tritt ab und musste ausgewechselt werden, für ihn kam Jonathan, Karlsson machte für Umut Platz. Am Ende stand ein verdienter Sieg für Germania Impekoven, aber die JSG konnte sich durchaus als „zweiter Sieger“ fühlen – man hatte gegen einen starken Gegner über lange Zeit mithalten können und sich nie in die Niederlage ergeben.

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