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B1: Spitzenspiel geht verloren

Enttäuschung und Frust

JSG Beuel B1 (4) - FV Salia Sechtem (2) 0:3 (0:1)

KilianKilian Leopold, ratlos

Die Freude war riesengroß. Nach 6 Wochen intentiver Vorbereitung mit sehr guten Testspielen brannte man darauf sich gegen den Tabellenzweite aus Sechtem zu duellieren. Leider spielte das Wetter und auch der Gast nicht ganz mit. Am Ende musste man sich etwas zu hoch mit 0:3 geschlagen geben. Es waren acht Minuten gespielt und schon musste Schlussmann Rauan Suleiman den Ball aus dem Netz holen. Unser Spielaufbau wurde im Zentrum gestört, deswegen wurde versucht wieder über unsere Abwehrkette neu aufzubauen. Ruben Weikert bekam den Ball, wurde aber direkt von zwei Angreifern attackiert. Aber anstatt über den Torwart zu gehen, versucht er den einzigen Ball den er nicht spielen durfte, er passte quer zum zweiten Innenverteidiger Jakob Brohl. Der Angreifer blockte den Ball und schob ihn zum nachrückenden zweiten Stürmer und dieser erzielte die 0:1 Führung.

linusLinus Pethes, immer Vollgas

Die Mannschaft erholte sich gut von dem Treffer und von Minute zu Minute kontrollierten wir das Spielgeschehen. Der Gast selber kam immer wieder durch schnelle Konter, meist iniziert durch lange Bälle aus der Abwehr, zu guten Möglichkeiten. Wir selber ließen beste Chancen liegen. So in der 30 Minute als sich Rechtsverteidiger Jan Küspert bis in den 16er kämpfte, seine scharfe Hereingabe wurde aber von mehreren Spielern verpasst. So ging man mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.

jannikJannik Hauke hebt ab

Wieder wurde sich viel vorgenommen, aber wieder bekamen wir die kalte Dusche direkt nach Wiederanpfiff. Es waren fünf Minuten gespielt, wir bekamen keinen Zugriff auf den Ballführenden und dieser knallte aus ca. 16 Meter das Leder in den linken Winkel. Unser Schlußmann war noch mit den Fingerspitzen dran, konnte aber nichts mehr ausrichten. So stand es in der 50. Minute 0:2.  Wir änderten unsere Taktik und spielten fortan mit einer 3er-Kette, um den Druck noch weiter zu erhöhen. Aber ob Riad Kanjo, Pascal Clement oder per Distanzschüsse von Ben Winter und Linus Pethes. Entweder gingen die Schüsse am Gehäuse vorbei oder der Schlussmann konnte die Großchancen vereiteln. So kam es wie es kommen musste. Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, der Schiedsrichter erkannte die klare Abseitsstellung nicht, Suleimann konnte den ersten Schuss noch abwehren, aber der Nachschuss brachte das 0:3 nach 60. Minuten. Aber auch das nahm uns nicht die Moral, sondern wir drückten wieder in Richtung Tor der Gäste. In der 64. Minute konnte dann Rauan Suleimann einen selbst verschuldeten Elfmeter mit einer klasse Parade entschärfen.

Die letzten 15 Minuten liefen so wie die 65 Minuten zuvor. Ein anrennen unserseits mit etlichen Torchancen, Tore wollten aber nicht fallen. So blieb es am Ende bei einer bitteren Heimschlappe.

Fazit: "Die Wichtigkeit des Spiels nicht begriffen", "mangelnder Einsatz", "arrogante Spielweise", bei einem 0:3 könnte ich dies dem Team leicht vorwerfen, kann ich aber nicht. Sechtem war der bis dato stärkste Gegner und der Unterschied war heute die Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten. Wir haben das Spiel kontrolliert, haben sehr gute Spielzüge gezeigt, haben uns Torchancen für 3 Spiele herausgearbeitet, aber wir hätten wohl bis Sonntag spielen können, wir hätten keins gemacht. Solche Tage gibt es. Das einzige was ich der Mannschaft vorwerfen muss, ist die Schläfrigkeit in den ersten Minuten nach Anpfiff. Mund abputzen, weiter geht es. Am kommenden Samstag sind wir zu Gast beim Tabellendritten FV Endenich.

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